| Modulbezeichnung |
Verteilte Systeme |
| Modulkürzel |
EL201 |
| Modulniveau |
Master |
| Verwendung des Moduls |
Pflichtmodul der Gruppe B |
| Leistungspunkte |
5 ECTS |
| Präsenzzeit |
4 SWS |
| Studienbelastung |
150 h = 60 h Präsenz + 90 h Selbststudium |
| Studiensemester |
1. oder 2. Semester |
| Häufigkeit |
i.d.R. jährlich, im Winter |
| Dauer |
ein Semester |
| Geplante Gruppengröße |
max. 36 |
| Sprache |
deutsch |
| Modulverantwortung |
LBA M.Sc. Walter Tasin |
| Lehrende |
Prof. Dr. Benjamin Kormann, Prof. Dr. Manfred Paul, LBA M.Sc. Walter Tasin |
| Lehrformen |
Seminaristischer Unterricht mit Übung/Praktikum |
| Medien |
Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning |
| Prüfungsform |
schriftliche Prüfung (30 + 60 min) oder mündliche Prüfung (20 min) |
Die Studierenden besitzen vertiefte Kenntnisse über verteiltes Problemlösen, den Aufbau und die Struktur verteilter Systeme und Anwendungen. Sie verstehen die Übertragung von Daten an verschiedene, räumlich getrennte Stellen und die Speicherung von Daten an verschiedenen Stellen für bessere Speicherauslastung, erhöhte Verfügbarkeit sowie erhöhte Sicherheit. Sie sind in der Lage, die Aufteilung stoßweise anfallender Aufgaben/Lasten auf verschiedene Rechner zu verteilen, um eine gleichmäßige Auslastung verschiedener Ressourcen zu erreichen sowie Aufgaben in Teilaufgaben zu zerlegen, um verringerte Antwortzeiten zu erhalten. Die Studierenden kennen Methoden zur zentrale Störungserkennung und -behebung.
Sie kennen erweiterte theoretische Grundlagen und sind in der Lage, das theoretische Wissen zu allgemeinen verteilten Systemen in der Praxis auf neuartige Fragestellungen anzuwenden.
Die Studierenden können Argumentationsketten in schriftlichen Ausarbeitungen verbal und grafisch formgerecht darstellen, um die Problemstellung methodisch zu reflektieren und auch in fachübergreifenden Aufgabenstellungen zielgerichtete Lösungen zu finden.
Die Studierenden werden befähigt, Sachverhalte und Problemstellungen selbstständig zu erkennen und zielorientierte Lösungsmöglichkeiten in entsprechenden Aufgabenstellungen zu platzieren.
Die Lehrveranstaltung befähigt die Studierenden dazu, Problemstellungen und Realisierungsmöglichkeiten von verteilten Systemen adäquat zu verbalisieren und zu präsentieren. um entsprechende Fachdiskussionen mit Peers führen zu können.
Verteiltes Problemlösen: Grundprinzipien, Workflow- und Agentensyteme Kommunikation in verteilten Systemen: Globale Zeit, Anwendungs-Synchronisation, Sicherheits- und Authentifizierungsaspekte, Kryptographie.
Architektur von verteilten Systemen:
- Remote Procedure Call und seine Anwendung,
- Entwurf von verteilten Anwendungen,
- Methoden für verteilte Anwendungen,
- Verteilte Datei-Dienste,
- Objektorientierte verteilte Systeme
Grundkenntnisse in der objektorientierten Programmierung (vorzugsweise C/C++ oder Python), Kenntnisse zu Rechnernetzen und Internetprotokollen