EL440: Hochfrequenzschaltungen

Modulbezeichnung Hochfrequenzschaltungen
Modulkürzel EL440
Modulniveau Master
Verwendung des Moduls Wahlmodul für Vertiefung KT
Leistungspunkte 5 ECTS
Präsenzzeit 3 SWS
Studienbelastung 150 h = 45 h Präsenz + 105 h Selbststudium
Studiensemester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit i.d.R. jährlich, im Winter
Dauer ein Semester
Geplante Gruppengröße max. 36
Sprache Deutsch
Modulverantwortung Prof. Dr. Georg Strauß
Lehrende Prof. Dr. Georg Strauß
Lehrformen Seminaristischer Unterricht mit Übung/Praktikum
Medien Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning
Prüfungsform Modularbeit (Projektarbeit)

Angestrebte Lernergebnisse

Fachkompetenz

Die Studierenden verfügen über ein vertieftes Verständnis der Beschreibung von Vielpolen sowie über praktische Erfahrung in der Vermessung der Eigenschaften dieser Vielpole. Für den Entwurf von Hochfrequenzschaltungen haben die Studierenden grundlegende Kenntnisse sowohl von klassischen analytischen Methoden der Hochfrequenztechnik als auch von rechnergestützter Entwurfsautomatisierung (Computer Aided Design, CAD).

Die Studierenden können die grundlegenden Dimensionen von hochfrequenzschaltungen mit “Papier und Bleistift” bestimmen und daher die CAD-Simulationsergebnisse kritisch beurteilen. Sie sind in der Lage, solche Schaltungen unter Berücksichtigung der physikalischen Randbedingen und der durch die Herstellung gegebenen Prozessfenster mit Hilfe geeigneter Modelle zu optimieren.

Sie verstehen ein CAD als Carrier von Erfahrungen und Erkenntnissen, die dem Ingenieur mittels Berechnungsverfahren und mathematischer und empirischer Modelle zur Verfügung gestellt werden. Sie beherrschen die Verwendung von Kleinsignal- und Großsignalmodellen zur Beschreibung elektromagnetischer Vorgänge, welche sowohl im Zeitbereich als auch im Frequenzbereich verwendet werden können.

Die Studierenden können ausgehend von Lastenheften elektronischer Komponenten, von Fertigungsprozessen und von Kundenanforderungen Hochfrequenzschaltungen synthetisieren und deren tatsächliche Eigenschaften mit größtmöglicher Genauigkeit simulieren.

Methodenkompetenz

Die Studierenden können selbstständig geeignete Berechnungsverfahren zur Beschreibung und Optimierung elektromagnetischer Schaltungen unter Vorgabe praktischer realer Randbedingungen anwenden und können insbesondere die Relevanz der dazu notwendigen Parameter einschätzen. Sie können kritisch simulierte und experimentell gefundene Resultate vergleichen und sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen auf wissenschaftlichem Niveau formulieren.

Selbstkompetenz

Die Studierenden lernen, sich kritisch mit der Inkongruenz der tatsächlich persönlich erlangten und den gegebenen Zielen auseinanderzusetzen und daraus, anstatt zu verharren, selbstständig Wege zu weiteren Verbesserung zu finden.

Sozialkompetenz

Die Lehrveranstaltung befähigt die Studierenden dazu, sich hinsichtlich der Ziele, des Vorgehens, der Ergebnisse und weiterführender Schritte auf hohem fachlichen Niveau mit dem entsprechenden Expertenkreis auszutauschen.

Lehrinhalte

Das Modul vermittelt die professionelle Entwicklung von Hochfrequenz- und Mikrowellenschaltungen.

Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme

Grundkenntnisse der Elektrodynamik und der Schaltungstechnik

Literatur