| Modulbezeichnung |
Entwurf elektrischer Antriebssysteme |
| Modulkürzel |
EL455 |
| Modulniveau |
Master |
| Verwendung des Moduls |
Wahlmodul für Vertiefung AT, EM, RE |
| Leistungspunkte |
5 ECTS |
| Präsenzzeit |
3 SWS |
| Studienbelastung |
150 h = 45 h Präsenz + 105 h Selbststudium |
| Studiensemester |
1. oder 2. Semester |
| Häufigkeit |
i.d.R. jährlich, im Sommer |
| Dauer |
ein Semester |
| Geplante Gruppengröße |
max. 36 |
| Sprache |
deutsch |
| Modulverantwortung |
Prof. Dr. Dirk Hirschmann |
| Lehrende |
Prof. Dr. Dirk Hirschmann |
| Lehrformen |
Seminaristischer Unterricht |
| Medien |
Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning |
| Prüfungsform |
schriftliche Prüfung 90 min mit FrwL (10 % Bonus, Ergänzender Test zu den Inhalten des Moduls) |
Die Studierenden sind in der Lage, alle Komponenten, die zu einem elektrischen
Antriebssystem gehören, zu benennen. Sie kennen die wichtigsten Einflussfaktoren,
die beim Entwurf eines elektrischen Antriebssystems beachtet werden müssen. Die
Studierenden können, basierend auf einem vorhandenen Lastprofil, die Anforderungen
an die elektrischen sowie die mechanischen Komponenten eines Antriebssystems ableiten.
Sie beherrschen die anwendungsspezifische Auswahl elektrischer Maschinen und kennen
die grundlegenden Designparameter einer elektrischen Maschine und können diese selber
entwerfen.
Die verschiedenen mechanischen Übertragungselemente mit ihren Vor- & Nachteilen
sind den Studierenden ebenfalls bekannt. Sie können die anwendungsspezifische Auswahl
eines Getriebes mit einer geeigneten Übersetzung durchführen.
Die Studierenden können
die zur Ansteuerung der elektrischen Maschine verwendete Leistungselektronik auswählen
und ggf. auch auslegen. Ihre Kenntnis beschränkt sich hierbei nicht nur auf den
Antriebswechselrichter sondern umfasst ebenfalls die Einspeisung, EMV- und Schutzmaßnahmen.
Die für diesen Bereich geltenden Normen und Gesetze sind den Studierenden geläufig.
Nach dem Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, komplexe Aufgaben auf deren Kernelemente, welche primär für die erfolgreiche Umsetzung der Aufgabe erforderlich sind, zu reduzieren. Die so gewonnenen Kernelemente können sie nach ihrer Wichtigkeit strukturieren und mit den möglichen Lösungsalternativen abgleichen um eine – im Rahmen des technisch Machbaren – optimale Lösung zu finden.
Die Studierenden können sich in für sie unbekannte Themenbereiche einarbeiten und das erlernte Wissen sinnvoll strukturieren.
Die Lehrveranstaltung befähigt die Studierenden dazu, in interdisziplinären Teams Projekte zielgerichtet und erfolgreich zu bearbeiten. Sie sind in der Lage komplexe Sachverhalte auch fachfremden Personen so zu präsentieren, dass diese die wichtigsten Punkte verstehen.
Grundkenntnisse zu elektrischen Maschinen und zur Leistungselektronik