EL471: Autonomous Driving / Autonomes Fahren

Modulbezeichnung Autonomous Driving / Autonomes Fahren
Modulkürzel EL471
Modulniveau Master
Verwendung des Moduls Wahlmodul für Vertiefung KT, AS, EM, AT
Leistungspunkte 5 ECTS
Präsenzzeit 3 SWS
Studienbelastung 150 h = 45 h Präsenz + 105 h Selbststudium
Studiensemester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit i.d.R. jährlich, im Sommer
Dauer ein Semester
Geplante Gruppengröße max. 36
Sprache Englisch
Modulverantwortung Prof. Dr. Fabian Flohr
Lehrende Prof. Dr. Fabian Flohr, Prof. Dr. Alfred Schöttl
Lehrformen Seminaristischer Unterricht und Praktikum
Medien Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning
Prüfungsform Modularbeit (50%) und schriftliche Prüfung 60 min (50%), oder mündliche Prüfung (100%)

Angestrebte Lernergebnisse

Fachkompetenz

Die Studierenden kennen den Aufbau moderner automatisierter Fahrzeuge. Sie können Vor- und Nachteile verschiedener Sensortypen nennen und den grundlegenden Aufbau der Fahrzeugsystemarchitektur beschreiben.

Sie kennen und verstehen die fundamentalen Konzepte, Algorithmen und Herausforderungen der funktionalen Wirkkette (Perzeption, Prädiktion und Planung) eines selbstfahrenden Fahrzeugs.

Die Studierenden kennen und verstehen Computer-Vision Techniken zur dreidimensionalen Wahrnehmung der Umgebung und der Detektion von Objekten mit Hilfe von tiefen neuronalen Netzen. Die Studierenden kennen und verstehen Prädiktionsverfahren, um das Verhalten relevanter Objekte vorherzusagen. Weiter kennen und verstehen Sie die Funktionsweise von Algorithmen zur Trajektorien- und Bewegungsplanung.

Die Studierenden verstehen die Relevanz der (richtigen) Daten und kennen Verfahren, diese Daten über Annotations-Workflows oder über die Simulation zu generieren oder anzureichern. Weiter kennen die Studierenden die grundlegende Funktionsweise von modernen Simulationsumgebungen zur Validierung dieser Architekturen.

Die Studierenden können die erlernten Konzepte in konkreten Praxisbeispielen anwenden und eigene Lösungsansätze identifizieren und entwickeln.

Methodenkompetenz

Die Studierenden erwerben grundlegende Kompetenzen in der interdisziplinären Problemlösung, indem sie Wissen und Techniken aus verschiedenen Bereichen wie Computer Vision, Robotik und Simulation integrieren, um effektive Lösungen für Wahrnehmungs-, Vorhersage- und Planungsherausforderungen für das autonome Fahren zu entwickeln.

Selbstkompetenz

Die Studierenden sind in der Lage, neben eigenständiger Problemlösung, spezifische Probleme im Zusammenhang mit autonomen Fahrzeugen zu identifizieren, zu bearbeiten und erfolgreich dem richtigen Teil der Wirkungskette zuzuordnen.

Sozialkompetenz

Die Studierenden sind in der Lage, effektiv im Team zusammenzuarbeiten, Experimente durchzuführen, Ideen klar zu kommunizieren und an Diskussionen über autonomes Fahren teilzunehmen. Die Arbeit im begleitenden Praktikum fördert dabei diese Kompetenzen. Weiterhin sind die Studierenden sich der ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen des autonomen Fahrens bewusst und können Aspekte wie Sicherheit und Datenschutz mit in Betracht ziehen.

Lehrinhalte

Die erlernten Konzepte werden in den Praxisveranstaltungen vertieft. Es werden Teile eines Software-Stacks für ein selbstfahrendes Modellfahrzeug entwickelt.

Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme

Literatur