EL505: Mechatronische Energiesysteme

Modulbezeichnung Mechatronische Energiesysteme
Modulkürzel EL505
Modulniveau Master
Verwendung des Moduls Wahlmodul für Vertiefung AT, EM, RE
Leistungspunkte 5 ECTS
Präsenzzeit 3 SWS
Studienbelastung 150 h = 45 h Präsenz + 105 h Selbststudium
Studiensemester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit i.d.R. jährlich, im Winter
Dauer ein Semester
Geplante Gruppengröße max. 36
Sprache deutsch
Modulverantwortung Prof. Dr. Christoph Hackl
Lehrende Prof. Dr. Christoph Hackl
Lehrformen Seminaristischer Unterricht mit Übung/Praktikum
Medien Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning
Prüfungsform schriftliche Prüfung 90 min

Angestrebte Lernergebnisse

Fachkompetenz

Nach der Teilnahme an der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage das Zusammenwirken mechanischer und elektrischer Teilsysteme in mechatronischen Energiesystemen zu verstehen und zu analysieren.

Sie können mathematische Modelle mechanischer als auch elektrischer Komponenten und deren Systemkopplung zu erinnern, zu verstehen, zu analysieren und zu erstellen (erschaffen).

Die Studierenden sind befähigt, die Merkmale und das Betriebsverhalten dieser (Sub-)Systeme zu analysieren und zu beurteilen und adäquate Regelalgorithmen zu erinnern, zu verstehen und zu entwickeln (erschaffen).

Insgesamt können die Studierenden ihre vorhandenen und erlernten Kenntnisse aus der Regelungstechnik, der Antriebstechnik und der Leistungselektronik auf Problemstellungen von mechatronischen Energiesystemen übertragen und anwenden. Damit können sie solche Systeme analysieren, bewerten und optimieren. Konkret sind Studierende nach der Teilnahme an der Modulveranstaltung “Mechatronische Energiesysteme” ist in der Lage:

Methodenkompetenz

Die Studierenden können mathematische Berechnungen durchführen, dynamische Modelle (z.B. in Matlab/Simulink) implementieren und dynamische Simulationen durchführen und diese analysieren.

Selbstkompetenz

Die Studierenden werden befähigt, Sachverhalte selbstständig zu erschließen und sich eigenständig zu organisieren. 

Sozialkompetenz

Die Lehrveranstaltung befähigt die Studierenden dazu, die Fachinhalte adäquat zu verbalisieren und entsprechende Fachdiskussionen mit Peers zu führen und im Team arbeiten zu können.

Lehrinhalte

Das Modul "Mechatronische Energiesysteme" behandelt Funktion, Modellierung und Regelung ausgewählter mechatronischer Energiesysteme (z.B. Gas-/Wasserkraftwerke, Windkraftanlagen, Wellenkraftwerke oder auch Elektrofahrzeuge). Hierzu werden ausgewählte Schwerpunkte der höheren Mechanik (z.B. Grundlagen der Bewegungsgleichungen, Mehrkörpersysteme mit elastischer Kopplung, Mehrmassenschwinger), elektrischer Maschinen (dynamisches Betriebsverhalten, Drehmoment-, Strom- & Drehzahlregelung) und der Leistungselektronik (z.B. maschinen-, netz- und speicher-seitige Umrichtertopologien mit gemeinsamen Spannungszwischenkreis, Modulationsverfahren, Wirk- und Blindleistungssteuerung) diskutiert, um ein vertiefendes Verständnis des gesamten Elektroenergiesystems und des darin vorherrschenden Energieflusses zu entwickeln.

Die Inhalte der Veranstaltungen sind:

Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme

Grundlegende Kenntnisse zu mechanischen Systemen, elektrischen Maschinen, Leistungselektronik und Regelungstechnik (z.B. Besuch des MA-Moduls "Elektrische Antriebe") sind hilfreich aber nicht notwendig für die Teilnahme an diesem Modul.

Literatur