EL515: Netzbetrieb und Smart Grids

Modulbezeichnung Netzbetrieb und Smart Grids
Modulkürzel EL515
Modulniveau Master
Verwendung des Moduls Wahlmodul für Vertiefung EM, KT, RE
Leistungspunkte 5 ECTS
Präsenzzeit 3 SWS
Studienbelastung 150 h = 45 h Präsenz + 105 h Selbststudium
Studiensemester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit i.d.R. jährlich, im Winter
Dauer ein Semester
Geplante Gruppengröße max. 36
Sprache deutsch
Modulverantwortung Prof. Dr. Georg Kerber
Lehrende Prof. Dr. Georg Kerber, Prof. Dr. Stephanie Uhrig
Lehrformen Seminaristischer Unterricht mit Übung/Praktikum
Medien Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning
Prüfungsform mündliche Prüfung 20 min

Angestrebte Lernergebnisse

Fachkompetenz

Mit dem Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werden die bisher weitgehend auf zentralen Großkraftwerken durch eine Vielzahl dezentraler Erzeugungsanlagen mit oft stark fluktuierender Energiebereitstellung ersetzt.

Die Studierenden sind mit den geänderten Herausforderungen für die Netzbetriebsführung vertraut. Sie wissen, unter welchen Bedingungen die Netzstabilität gegeben ist.

Ferner ist ihnen bekannt, wie Übertragungs- und Verteilnetze ausgebaut und zu sogenannten Smart Grids weiterentwickelt werden. Die Studierenden kennen die Anforderungen, insbesondere im Bereich der Verteilnetze sowie mögliche Lösungsansätze.

Sie sind in der Lage, diese mathematisch zu beschreiben. Sie verstehen den grundsätzlichen Aufbau und die Funktionsweise künftiger Netze der elektrischen Energieversorgung und können geeignete Methoden zur Berechnung solcher Netze auswählen und anwenden.

Methodenkompetenz

Die Studierenden können Energieübertragungsnetze mit ihren wesentlichen Charakteristiken beschreiben, sowie auch den jeweiligen Netzzustand einschätzen. Ferner sind sie in der Lage, die Wirkung verschiedenster Einflüsse auf den Netzbetrieb und die Netzstabilität selbstständig darzulegen und ggf. zu berechnen. Ebenso kann das Potenzial neuer, innovativer Betriebsmittel und Strategien analysiert und abgeschätzt werden.

Selbstkompetenz

Im Rahmen der Vorlesung werden grundlegende, allgemeingültige Sachverhalte bezüglich der Energieversorgungsnetze und deren Betrieb vermittelt. Die Studierenden werden befähigt, das erworbene Wissen auf unbekannte Netze zu übertragen, z.B. das Verhalten in verschiedenen Spannungsebenen oder in unterschiedlichen Ländern eigenständig einzuschätzen. Außerdem können sie sich die Wirkung unterschiedlicher Betriebsstrategien auf die Netzstabilität selbst erschließen.

Sozialkompetenz

Die Studierenden setzen sich in Kleingruppen mit konkreten Fragestellungen auseinander, wobei die Kommunikation und die Teamarbeit notwendig ist.

Lehrinhalte

Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme

Wechselstromlehre und Physik sind erforderlich, Grundkenntnisse zum elektrischen Energienetz vorteilhaft 

Literatur