| Modulbezeichnung |
Netzstörungen und Versorgungssicherheit |
| Modulkürzel |
EL525 |
| Modulniveau |
Master |
| Verwendung des Moduls |
Wahlmodul für Vertiefung RE |
| Leistungspunkte |
5 ECTS |
| Präsenzzeit |
3 SWS |
| Studienbelastung |
150 h = 45 h Präsenz + 105 h Selbststudium |
| Studiensemester |
1. oder 2. Semester |
| Häufigkeit |
i.d.R. jährlich, im Sommer |
| Dauer |
ein Semester |
| Geplante Gruppengröße |
max. 36 |
| Sprache |
deutsch |
| Modulverantwortung |
Prof. Dr. Stephanie Uhrig |
| Lehrende |
Prof. Dr. Stephanie Uhrig |
| Lehrformen |
Seminaristischer Unterricht mit Übung/Praktikum |
| Medien |
Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning |
| Prüfungsform |
schriftliche Prüfung 90 min |
Die Studierenden verstehen die Ursachen und Wirkungszusammenhänge von Störungssituationen in elektrischen Energieversorgungsnetzen. Ferner sind sie in der Lage Kurzschlussströme für unterschiedliche Netze zu berechnen und die Wirkung auf die Netzkomponenten einschätzen. Sie kennen den Aufbau und die Funktion von modernen Netzschutzkomponenten und –systemen und können diese an Beispielnetzen dimensionieren und parametrieren. Anhand von realen Großstörungen in der Vergangenheit sind sie in der Lage, die dabei getroffenen Maßnahmen in ihrer Wirksamkeit zu beurteilen. Sie sind mit den aktuellen Technologien zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) vertraut und können diese bedarfsgerecht einsetzen.
Die Studierenden können die wesentlichen Störungssituationen in Energieübertragungsnetzen beschreiben. Sie wissen welche Fehlerarten häufiger auftreten, welche Charakteristika diese haben und können die resultierenden Fehlerströme und Überspannungen berechnen. Ferner können sie neben den elektrischen Belastungen auch die thermischen, mechanischen Beanspruchungen, sowie die Belastungen durch Störlichtbögen selbstständig einschätzen und quantifizieren.
Im Rahmen der Vorlesung werden grundlegende, allgemeingültige Sachverhalte bezüglich auftretender Fehler in Energieversorgungsnetzen vermittelt. Die Studierenden werden befähigt, beliebige, in der Praxis vorkommende Fehler in unbekannten Netze zu berechnen und die Folgen selbstständig abzuschätzen.
Die Studierenden setzen sich in Kleingruppen mit konkreten Fragestellungen auseinander, wobei die Kommunikation und die Teamarbeit notwendig ist.
Wechselstromlehre und Physik sind erforderlich, Grundkenntnisse zum elektrischen Energienetz vorteilhaft