| Modulbezeichnung |
Simulation elektrischer Energieversorgungsnetze |
| Modulkürzel |
EL526 |
| Modulniveau |
Master |
| Verwendung des Moduls |
Wahlmodul für Vertiefung RE |
| Leistungspunkte |
5 ECTS |
| Präsenzzeit |
3 SWS |
| Studienbelastung |
150 h = 45 h Präsenz + 105 h Selbststudium |
| Studiensemester |
1. oder 2. Semester |
| Häufigkeit |
i.d.R. jährlich, im Sommer |
| Dauer |
ein Semester |
| Geplante Gruppengröße |
max. 36 |
| Sprache |
deutsch |
| Modulverantwortung |
Prof. Dr. Georg Kerber |
| Lehrende |
Prof. Dr. Georg Kerber |
| Lehrformen |
Seminaristischer Unterricht mit Übung/Praktikum |
| Medien |
Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning, Rechnerübung für 2er Teams |
| Prüfungsform |
mündliche Prüfung 20 min, FrwL (10 % Bonus, Ergänzende Dokumentation zu den Inhalten des Moduls) |
Nach der Teilnahme sind die Studierenden
in der Lage, elektrische Energieversorgungsnetze mit geeigneten Ersatzschaltungen
aufzubauen und zu berechnen. Es sind die wesentlichen Verfahren der Lastfluss- und
Kurzschlussberechnung sowie der transienten Netzberechnung in Theorie und Praxis bekannt.
Die Studierenden können die Integration dezentraler Erzeugungsanlagen und
Verbraucherlasten in typischen Verteilnetzen simulieren und deren Netzverträglichkeit
gemäß der technischen Anschlussregeln des VDE FNN prüfen. Sie sind außerdem in der
Lage, quasistationäre, dynamische und transiente Vorgänge in Stromnetzen zu simulieren
und anhand der Ergebnisse verschiedene Betriebszustände zu verstehen bzw. Maßnahmen
zur Verbesserung der Netzqualität und Netzstabilität zu beurteilen. Um dies so praxisnah
wie möglich zu gestalten, wird ein kommerzielles Netzberechnungsprogramm für Stromnetze
(Digsilent Powerfacotry) verwendet.
Die Studierenden können die gängigen Netzberechnungen selbstständig ausführen und die Ergebnisse interpretieren bzw. deren Korrektheit kritisch hinterfragen. Sie werden in die Lage versetzt, auch nicht-technische Auswirkungen von entsprechenden Netzplanungs- und Ausbauansätzen zu erkennen und qualitativ zu diskutieren
Die Studierenden erarbeiten in eigenständigen Teilprojekten Netzplanungen.
Die Studierenden stellen ihre Netzplanungen vor und diskutieren die Ergebnisse in offener, konstruktiver Weise.
- Netzwerksgleichungen
- Netzelemente und ihre Ersatzschaltungen
- Lastflussberechnung (Gauss-Seidel Iteration,Newton-Raphson-Verfahren, schnelle entkoppelte Lastflussberechnung)
- Behandlung von Netzunsymmetrien
- Kurzschlussrechnung
- Netzzustandserfassung
- Netzzustandskorrektur
- transiente Vorgänge im Netz
Rechnerübungen mit dem kommerziellen Netzwerkberechnungsprogramm “Digsilent Powerfactory” zu
- Lastfluss-, Kurzschlussrechnung,
- Simulation von transienten Vorgängen
- Oberschwingungsanalyse
- Anschluss dezentraler Einspeiser im Verteilnetz
- Stabilität von Maschinen
Grundkenntnisse zu elektrischen Energieversorgungsnetzen (z.B. aus gleichnamiger Vorlesung).
Elektrische Energieübertragung und -verteilung und/oder Netzbetrieb und Smart Grids.