| Modulbezeichnung |
Projekt Technische Informatik |
| Modulkürzel |
EL565 |
| Modulniveau |
Master |
| Verwendung des Moduls |
Wahlmodul für Vertiefung AS |
| Leistungspunkte |
5 ECTS |
| Präsenzzeit |
3 SWS |
| Studienbelastung |
150 h = 45 h Präsenz + 105 h Arbeit und Recherche |
| Studiensemester |
1. oder 2. Semester |
| Häufigkeit |
i.d.R. jährlich, im Sommer |
| Dauer |
ein Semester |
| Geplante Gruppengröße |
max. 36 |
| Sprache |
deutsch |
| Modulverantwortung |
Prof. Dr. Gerhard Schillhuber |
| Lehrende |
Prof. Dr. Gerhard Schillhuber, Prof. Dr. Benjamin Kormann |
| Lehrformen |
Projekt |
| Medien |
Tafel, Flipchart, Beamer, E-Learning |
| Prüfungsform |
Modularbeit (Projektarbeit) |
Die Studierenden vertiefen Ihre Kenntnisse sowohl aus dem Bereich der
technischen Informatik als auch dem Bereich des Projektmanagements durch praktische
Anwendung der in den vorausgegangenen Semestern erlangten Kenntnisse. Die Studierenden
sind in der Lage, eine komplexe Problemstellung aus dem Bereich der technischen
Informatik zu analysieren und Lösungen zu entwickeln.
Sie können in Frage kommende
Lösungsentwürfe, bestehend aus Kombinationen von Hardware und Software, vergleichen
und die jeweils geeignetsten auswählen und umsetzen.
In der Abstimmung mit den anderen
Projektteams üben Sie sich in der interdisziplinären Kommunikation. Die Studierenden
sind in der Lage, ihren selbst organisierten Arbeitsprozess methodisch zu reflektieren.
Sie können ihr Ergebnis dokumentieren und angemessen präsentieren und dabei auch
die nichttechnischen Randbedingungen berücksichtigen.
Die Studierenden können ein Projekt strukturieren. Sie können eine Aufgabenstellung formulieren und die Ergebnisse in schriftlicher Form zusammenfassen. Je nach Aufgabenstellung können Sie geeignete Software-Frameworks, Tools und Simulationen für die Bearbeitung auswählen und einsetzen. Sie kennen die für die Abarbeitung eines Projekts erforderlichen Prozesse und können diese erfolgreich durchlaufen.
Die Studierenden werden befähigt, Sachverhalte selbstständig zu erschließen und sich eigenständig zu organisieren. Sie können mit Unsicherheiten und schwierigen Projektphasen umgehen und diese meistern.
Die Studierenden können sich im Team organisieren, absprechen und unterstützen. Sie können die Ergebnisse festhalten und kommunizieren.
Die Veranstaltung orientiert sich an der im industriellen Umfeld üblichen
Vorgehensweise bei der Bearbeitung komplexer Themen. Je nach Aufgabenstellung werden
folgende Aspekte abgedeckt: Systementwurf: Definition von Anforderungen; Erarbeitung
von Lösungskonzepten; Bewertung von Lösungsalternativen; Entwicklung, Realisierung
und Test von Lösungen, Abnahme. Projektabwicklung: Einrichtung, Planung, Kontrolle,
Steuerung und Beendigung des Projekts; Dokumentation und Änderungsverfahren.
Die
zu bearbeitenden Aufgabenstellungen aus dem breiten Bereich der technischen Informatik
sind inhaltlich dergestalt, dass für eine mögliche Lösung ein Systemdesign bestehend
aus einer Kombination von Hardware und Software nötig ist, unter Beachtung einer
prinzipiellen Tauglichkeit für einen industriellen Einsatz. Hierzu müssen lösungsabhängig
auch jeweils geeignete Entwicklungswerkzeuge für einen Hardwareentwurf und entsprechende
Softwareentwicklungswerkzeuge ausgewählt und eingesetzt werden. In der Regel bedingen
die Aufgabenstellungen auch die Erarbeitung des Verständnisses der den Aufgabenstellungen
zu Grunde liegenden physikalischen und mechanischen Zusammenhänge.
Je nach aktuellem Projektthema geeignete Fachliteratur oder/und Fachartikel aus einschlägigen Publikationen